Liebesschmerz

Mein Herz ist zerrissen – diese sicher grundlegende Formel für Trennungsgedichte offenbart Platen. Die Metapher des Fallens in Extreme treibt Labé bildmächtig auf die Spitze: Ich leb, ich sterb. Weitere häufige Umschreibungen für das Liebesweh hält Eichrodt mit Gefesselt parat, neben den goldenen Ketten auch das Durchbohrtsein mit Pfeilen. Doch all diese schlimmen Verletzungen hindern Goethe nicht, mit seinem, im höheren Sinn, Liebesspruch Wonne der Wehmut herbeizuflehen, die wenigstens die Welt nicht öde und tot erscheinen lässt. Voller Selbstironie beschreibt Mühsam das Liebesweh, ein erster Schritt, sich schlussendlich wieder aufzurappeln.

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Mann mit kariertem Hemd sitzt verzweifelt am Meer, herzzerreißend

Mein Herz ist zerrissen… von August von Platen (1796-1835)

Mein Herz ist zerrissen, du liebst mich nicht!
Du ließest mich’s wissen, du liebst mich nicht!
Wiewohl ich dir flehend und werbend erschien,
Und liebebeflissen, du liebst mich nicht!
Du hast es gesprochen, mit Worten gesagt,
Mit allzu gewissen, du liebst mich nicht!
So soll ich die Sterne, so soll ich den Mond,
Die Sonne vermissen? Du liebst mich nicht!
Was blüht mir die Rose? was blüht der Jasmin?
Was blühn die Narzissen? Du liebst mich nicht!

Ich leb, ich sterb… von Louise Labé (1525-1566)

Ich leb, ich sterb: ich brenn und ich ertrinke,
ich dulde Glut und bin doch wie im Eise;
mein Leben übertreibt die harte Weise
und die verwöhnende und mischt das Linke

mir mit dem Rechten, Tränen und Gelächter.
Ganz im Vergnügen find ich Stellen Leides,
was ich besitz, geht hin und wird doch echter:
ich dörr in einem und ich grüne, beides.

So nimmt der Gott mich her und hin. Und wenn
ich manchmal mein, nun wird der Schmerz am größten,
fühl ich mich plötzlich ganz gestillt und leicht.

Und glaub ich dann, ein Dasein sei erreicht,
reißt er mich nieder aus dem schon Erlösten
in eine Trübsal, die ich wiederkenn.

(aus dem Französischen von Rainer Maria Rilke)

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Gefesselt von Ludwig Eichrodt (1827-1892)

Liebesglück und Liebesschmerz –
Die Minute macht zum Sklaven,
O des Gottes Pfeile trafen
Mein gestählt gewappnet Herz.

Trage Ketten, golden süß,
Aber immer sind es Ketten,
Goldne Ketten, süße Ketten,
Aber Ketten sinds gewiss.

In des Lebens Blütenzeit
Tief verletzt und schwer gebunden,
Und in Fesseln und in Wunden
Dennoch diese Seligkeit?

Wonne der Wehmut von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

Trocknet nicht, trocknet nicht,
Tränen der ewigen Liebe!
Ach, nur dem halbgetrockneten Auge
Wie öde, wie tot die Welt ihm erscheint!
Trocknet nicht, trocknet nicht,
Tränen unglücklicher Liebe!

Liebesweh von Erich Mühsam (1878-1934)

Zähre rieselt mir um Zähre
in des Betts zerwühltes Laken.
Bange Angstgedanken haken
sich an meiner Seele Schwere.
Schmerzgekrümmt sind meine Beine;
traurig triefend hängt der Bart
von den Tränen, die ich weine –
und die Nase trieft apart…
Ach, es ist der Traum der Liebe,
den ich durch die Seele siebe.
Ach, es ist der Liebe Weh,
das mich zwickt vom Kopf zum Zeh. –
Armes Herz! Die Träume wittern
fernen Trost. Ich spann die Ohren –
und durch meiner Seele Zittern,
fernher flüsternd, traumverloren,
murmelt ein geliebter Mund:
Schlapper Hund!

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