Glücklicher Single: L(i)ebe lieber ungewöhnlich!

Heute gibt es mal wieder einen Gastartikel von einer Leserin. Jasmin schreibt für uns über ihre Erfahrungen und Ansichten zum Thema „Glücklicher Single“.

Ich finde das Thema wichtig, denn der gesellschaftliche Druck, einen Partner haben zu müssen führt oft zu kurzen und unglücklichen Beziehungen.

In den nächsten 5 Minuten erfährst du daher etwas darüber, wie ein Weg abseits dieses Dogmas auch aussehen kann.

Ich bin mir sicher, dass du daraus viele Inspirationen für dein eigenes Liebes- und Beziehungsleben mitnehmen kannst!

Viel Spaß und das Wort hat jetzt Jasmin!

Ich bin ein ungewöhnlicher Mensch!

Trotzdem habe ich viele Jahre lang versucht, „gewöhnlich“ zu sein. Bin Wege gegangen die andere gegangen sind. Habe Dinge nicht getan weil andere sagten:

„Wie kannst Du nur?“ oder „das macht man nicht!“

Ich brauchte lange, um zu verstehen, was sich falsch anfühlte und das ich selber den Schlüssel dazu besaß, gute Gefühle in mir zu „erzeugen“.

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Bin ich direkt den falschen Weg gegangen?

Es fing schon mit der Berufswahl an.

Ich hatte viele Interessen und konnte mich schwer entscheiden. Einerseits hatte ich eine mathematische Begabung, war aber auch sehr gut in den Gesellschaftswissenschaften, Musik und Kunst.

Ich komme aus einer Familie, die sehr traditionelle Rollenvorstellungen darüber hat, wie eine Frau und wie ein Mann zu sein haben. Wir Mädchen durften damals zum Beispiel nicht an den Computer (das sind eben Jungssachen).

Als ich 18 Jahre alt wurde und keinen Mann vorzuweisen hatte, beschimpfte mich mein Vater. Er ist Tunesier und in Tunesien ist eine unverheiratete Tochter „Ballast“ für einen Vater.

Von der Familie kein Verständnis

Mit 19 begann ich eine Lehre zur Kinderkrankenschwester, schlug also einen traditionellen Frauenweg ein. Ich liebte die Arbeit mit den Kindern, doch das Krankenhaus und das reine Frauenteam machten mir Schwierigkeiten. Aber meine Familie war stolz auf mich.

Jeder fand es toll, dass ich so ein „braves“ Mädchen war.

Dass ich die Ausbildung nur machte, um meine Wartezeit zum Psychologiestudium zu überbrücken, wussten nur wenige. Als ich meine Zulassung bekam und meinen Job hinschmiss, gab es großen Aufruhr in meiner Familie.

„Wie kannst Du nur einen sicheren Job aufgeben?“ und „welcher Mann interessiert sich für eine Frau die Psychologin ist?“

Sprüche wie „kein Mann will eine Frau, die es besser weiß als er selber!“ wurde mir um die Ohren gehauen.

Mut zum eigenen Weg?

Zum ersten Mal wagte ich es, mich zu widersetzen und meinen eigenen Weg zu gehen.

Doch es schmerzte, dass niemand bei mir war. Ich fühlte mich furchtbar alleine.

Aber mein Studium machte mir Spaß und ich hatte das Gefühl, ich würde mich verraten, wenn ich es aufgeben würde.

Da ich nun völlig auf mich gestellt war (mein Vater weigerte sich sogar meine Bafög Anträge auszufüllen), musste ich mir einen Nebenjob suchen. Durch Zufall kam ich an einen Job in einem technischen Support für eine Webtechnologie.

Der Nebenjob förderte meine Leidenschaft für die Informatik zutage und so wurde ich schließlich auf Umwegen Informatikerin.

Allein unter Männern?

Zu Beginn war es hart, denn die Männer nahmen mich nicht ernst. „Die hat den Job nur bekommen, weil sie einen Rock beim Vorstellungsgespräch anhatte!“ hieß es.

Ich durfte lange Zeit nur Kabel schleppen und sortieren und Schränke aus- und einräumen, weil ich eine Frau war und somit keine Ahnung von Technik haben konnte.

Doch irgendwann bekam ich meine Chance zu beweisen, dass ich Ahnung hatte und erwarb mir so den Respekt meiner Kollegen.

Familiendrama lösen

Meine Familie wandte sich nach meinem Richtungswechsel komplett von mir ab.

Eine Frau, die einen technischen Beruf hat, wie unnormal!

So eine würde kein Mann heiraten wollen! Zu meinem Abschluss kam niemand von meiner Familie, niemand gab eine Party für mich.

Ich suchte mein Heil in meinen Liebesbeziehungen. Ich wollte doch nur jemanden, der mich liebt und für den ich „schön“ bin. Ich wollte für jemanden einfach nur „normal“ sein.

Damit ich für „normal“ gehalten wurde, passte ich mich an meinem Partner an. Zu oft hörte ich in Beziehungen den Satz:

„Du bist nicht mehr die Frau, in die ich mich verliebt habe!“

Identitätskrise

Ich glaube, ich wusste selber nicht mehr, wer ich bin.

Nach meiner letzten Beziehung hörte ich plötzlich auf, so wie die anderen sein zu wollen.

Ich lernte mich kennen, achtete auf meine Gefühle und Bedürfnisse. Ich probierte viele Dinge aus und trat heraus aus meiner Komfortzone.

Plötzlich passierten sehr viele schöne und wundervolle Dinge in meinem Leben. Inzwischen arbeite ich glücklich in einer Männerdomäne, treibe einen Sport den hauptsächlich Männer betreiben und bin glücklicher Single.

Glücklicher Single, geht das?

Ich lebe inzwischen polyamor, aber nicht so wie es Wikipedia definiert. Ich lebe mit keinem Menschen zusammen, noch habe ich Sex mit irgendjemandem (tatsächlich liegt der letzte Sex mit einer anderen Person 3 Jahre zurück), doch trotzdem liebe ich viele Menschen.

Die Bezeichnung glücklicher Single passt für mich also!

Ich habe für mich begriffen, dass jedem Menschen etwas Wunderbares innewohnt und das jeder für sich seinen eigenen Zauber hat. Das hört sich wahrscheinlich sehr bescheuert und esoterisch an.

Aber so empfinde ich das.

Jeder Mensch ist individuell und hat seine Stärken und Schwächen. Und jeder Mensch hat wunderbare Anteile in sich, die er aus den verschiedensten Gründen versteckt.

Ich versuche genau diese zu finden und finde so meistens auch das Liebenswerte im anderen. Und dann liebe ich diesen Menschen genau dafür. So liebe ich viele verschiedene Menschen verschiedenen Alters, Männer und Frauen, konservative und flippige Menschen und viele mehr.

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Wie finde ich das Liebenswerte im anderen?

In meinem Studium das ich derzeit nebenberuflich absolviere, haben wir ganz zu Beginn ein Spiel gespielt, das Vertrauensspiel (man kann auch das Gefangenendilemma zum gleichen Zwecke nutzen).

Ziel des Spiels ist es, zu erkennen, dass man am meisten gewinnt, indem man sich gegenseitig vertraut und das dies in der menschlichen Interaktion genauso ist.

Gebe ich einen Vertrauensvorschuss, dann gibt der andere mir auch sein Vertrauen und wieder zurück. So entsteht ein Kreislauf, durch den wir gemeinsam das „Vertrauens-Maximum“ in unserer Beziehung erreichen.

Verletzlichkeit ist gut und wichtig

Seitdem führe ich alle meine Beziehungen zu meinen Mitmenschen auf diese Art:

Ich gebe einen Vertrauensvorschuss und mache mich verletzlich.

Meistens wird mir mit Vertrauen geantwortet und im Laufe der Zeit erfahre ich Dinge von den meisten Menschen, die nur wenige wissen. Das hört sich berechnend an, ist es aber nicht.

Es ist meine Lebensphilosophie, my way of Life!

Menschen sind inspirierend!

Ich finde es inspirierend, so viele wunderbare Menschen zu kennen und auch zu lieben.

Denn ich selber bin auch sehr vielfältig und merke:

So entfaltet sich meine eigene Persönlichkeit am Besten!

Ich lerne von jedem dieser Menschen etwas und jeder lernt etwas von mir. Was das ist weiß ich nicht, aber ich nehme jedes dieser Geschenke dankend an und verteile selbst auch gerne Geschenke.

Viele Menschen gleichzeitig lieben?

Wenn die meisten Menschen von Liebe sprechen, dann hat jeder die „klassische“ Liebe im Kopf.

Mann und Frau, die sich ineinander verlieben, Sex miteinander haben und dann eine „Liebesbeziehung“ miteinander führen. Tatsächlich gibt es aber ganz viele verschiedene Arten von Liebe. Mutterliebe, Vaterliebe, Geschwisterliebe, Liebe zwischen Freunden, Liebe zwischen Mann und Frau ohne oder mit körperlicher Anziehung und noch viele weitere.

Die Liste könnte ich noch eine ganze Weile so weiter führen, weil es so viele verschiedene Variationen gibt.

Und doch beschränken sich die meisten Menschen auf wenige dieser Liebesarten.

Meistens wird die Liebe auf den einen Partner beschränkt. Das kann gut gehen, aber ich denke, dass es meistens schiefgeht.

Warum?

Weil es einfach zu viel ist für einen einzelnen Menschen, alle unsere Bedürfnisse oder Erwartungen zu erfüllen.

Sollte jeder mehrere Partner haben?

Ich will keine Lanze brechen für offene oder polyamore Beziehungen, denn auch da gibt es wiederum verschiedene Wege.

Ich denke, es ist schon ein großer Schritt, wenn jeder begreift, dass jeder selber dafür verantwortlich ist, dass seine Bedürfnisse erfüllt werden. Und dass nicht jeder Mensch einem bei jeder Bedürfniserfüllung behilflich sein kann.

Ich denke, man kann viele Bedürfnisse auch aus der Beziehung auslagern und so eben auch das Einzigartige und Wundervolle in sich selber bewahren, anstatt mit dem Partner zu verschmelzen. Was man auslagert – ob es der Sport, das Hobby oder eine andere Leidenschaft oder der Sex ist – das sollte jeder für sich und mit seinem Partner entscheiden!

Lagert ein glücklicher Single Bedürfnisseaus?

Gegenfrage:

Ist es sinnvoll, sein ganzes Geld auf ein Pferd zu setzen?

Ich habe Freunde, mit denen lerne ich oder die teilen meine Liebe für meinen Beruf oder für mein Studium. Mit anderen wiederum treibe ich meinen Sport oder gehe ich aus. Dann gibt es welche, zu denen gehe ich, wenn ich Geborgenheit brauche oder wenn ich mit jemandem schwierige Dinge besprechen möchte.

Als ich meinen Sport-Coach fragte, ob ich einen Vertrag unterschreiben muss, wenn ich seine Dienste in Anspruch nehmen möchte, antwortete er mir Folgendes:

„Bei mir gibt es keine Verträge. Wer nicht mehr mit mir arbeiten möchte, der sagt mir das und geht dann. Ich möchte mit niemandem arbeiten, der nicht mit mir arbeiten möchte!“

Grundbedingungen: Freiwilligkeit und Selbstständigkeit

Genauso halte ich das auch.

Wer nicht mehr mit mir zusammen sein möchte, den lasse ich gehen. Ich nehme nur, was mir jemand von sich aus geben mag. Alles andere lehne ich ab.

Denn ich möchte das alles, was zwischen mir und den Menschen passiert, von einer Art Liebe getrieben ist.

Lieber glücklicher Single als unglücklich zu zweit! Zwang oder ähnliches lehne ich daher ab.

Wenn ein Mensch gehen will, dann geht er. Dann werde ich diesen Menschen zwar vermissen (und es wird sicher auch weh tun), aber meine Welt wird nicht zusammen brechen.

Ich gebe dann auch nicht, wie es so oft in Partnerschaften ist, diesem Menschen die „Schuld“ für mein Unglück. Denn ich habe begriffen:

Kein Mensch ist verantwortlich für mein Leben.

Außer mir selbst!

Warum kein Sex?

Ich erwähnte, dass ich schon seit 3 Jahren keinen Sex mehr mit einer anderen Person hatte. Für viele liegt jetzt der Gedanke nahe, dass die doch frigide sein muss.

Nein das bin ich nicht.

Ich habe sogar sehr viel Spaß am Sex und wie jede andere Frau weiß ich, dass ich, wenn ich es wollte, noch heute Abend mit genügend willigen Männern welchen haben könnte.

Und es gab Phasen in meinem Leben da tat ich dies auch.

Im Volksmund würde man mich als „Schlampe“ bezeichnen, weil ich mit mehr als genügend Männern Sex hatte.

Sex nur noch mit Liebe!

Auch beim Sex halte ich es jetzt so, wie mit meinen Beziehungen:

Nur noch mit Menschen, die ich liebe.

Natürlich braucht es zum Sex noch die Komponente der körperlichen Anziehungskraft auf beiden Seiten. Und das ist ein Fall, der nicht so oft eintritt. Aber selbst dann habe ich nicht unbedingt Sex mit dieser Person, vielleicht weil es sich einfach nicht ergibt.

Solange bis eben dieser Fall eintritt, sorge ich selber für meine Lust und Befriedigung. Einerseits im klassischen Sinne und mache Selbstbefriedigung. Aber eben auch auf ungewöhnliche Art.

Was genau ist ungewöhnlich? Der Sex?

Ungewöhnlichen Sex meine ich damit nicht, sondern Befriedigung auf ungewöhnliche Art.

Einerseits durch mein soziales Engagement in verschiedensten Bereichen und andererseits durch meinen Sport. Wenn ich auf meinem Trainingsplan eine echt anstrengende Trainingseinheit entdecke, ist meistens mein erster Gedanke:

„Der Coach hat doch einen Knall! Wie soll ich das denn schaffen?“

Lustigerweise habe ich fast jede Einheit geschafft und am Ende sitze ich dann da mit einem breiten Grinsen.

Dann spüre ich förmlich, wie ich von Glückshormonen überrollt werde und fast nach Hause zurück schwebe.

Sport als Sex-Ersatz?

Im Wettkampf ist das ähnlich.

Sobald ich nach einem langen Wettkampf das Ziel schon sehen kann, fängt mein ganzer Körper an zu kribbeln. Ich fühle wie in meinem Körper plötzlich alles auf Hochtouren arbeitet (obwohl ich gerade noch völlig erschöpft war).

Je näher ich dem Ziel komme, umso stärker wird das Kribbeln im Körper und ich nehme nur noch den übrigen Weg wahr.

Sobald ich das Ziel passiere, entlädt sich alles mit einem Mal. Ich empfinde ein wahnsinniges Glücksgefühl und aus dem Kribbeln wird ein Schauer, gefolgt von einem Wohlgefühl. Die Strapazen des Wettkampfes sind vergessen und nur noch das Glück über die Zielerreichung ist zu spüren.

Runner‘s High vs. Orgasmus

Wer den Begriff Runner‘s High kennt, weiß wovon ich spreche.

Und ja, es ist wie eine Art Orgasmus!

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass bei Sportlern, die das Ziel erreichen, die gleichen Hormone ausgeschüttet werden wie bei einem Orgasmus.

Und das Tolle hierbei ist:

Ich bin ganz alleine dafür verantwortlich.

L(i)ebe lieber ungewöhnlich

Wem es genauso wie mir geht, dem sei gesagt:

Tue was dein Herz dir sagt!

Die meisten von uns versuchen mit dem Strom zu schwimmen und passen sich an. Aber die wenigsten werden dabei glücklich. Niemand sollte sich für das schämen, was er ist oder sich für unnormal halten.

Mein Lieblingsdichter hat es treffend ausgedrückt:

 

Jenseits der Ideen
von rechtem Tun
und von falschem Tun
liegt ein Feld.

Dort warte ich auf dich.

Rumi
(Rumi Dschelaleddin, persischer Dichter (1207-1273))

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