Sich selber lieben lernen: Warum du wahre Selbstliebe NUR auf Umwegen lernen kannst

Eine Leserin hat mir ihre Geschichte über ihre wichtigste Beziehungserfahrung geschickt. Mit der Bitte, diese hier zu veröffentlichen.

Okay, ich kann schlecht Nein sagen und die Geschichte ist wirklich spannend. Und da sie wirklich ungewöhnlich ist, kann eigentlich auch jeder etwas daraus lernen, der sich selber lieben lernen will.

Dazu aber später mehr.

Wenn du uns 5 Minuten schenkst, erfährst du die Geschichte meiner Leserin. Und was weise Ratschläge eines Swingerpärchens mit der Suche nach sich selbst zu tun haben…

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Sich selber lieben lernen…

Eigentlich hat mich das Thema Beziehungen nicht wirklich berührt in letzter Zeit und auf Nils‘ Blog bin ich eher „unwissentlich“ gelandet.

Seine Artikel fand ich wider Erwarten ansprechend und bin daher Leserin geblieben.

Doch warum berührt mich das Thema Beziehungen derzeit nicht wirklich?

Die Reise zu…mir selbst

Ich bin fast 40 Jahre alt, alleinerziehende Mutter und seit fast 4 Jahren Single. Und inzwischen bin ich ganz bewusst Single und genieße es so langsam, „mit mir zu leben“.

Meine wichtigste Beziehungserfahrung kann ich mit einem Zitat von Shirley MacLaine am besten beschreiben:

„Die beste und wichtigste aller Reisen ist die Reise zu sich selbst.“

Vor ein paar Jahren hätte ich noch über dieses Zitat gelacht, doch heute hat sich meine Wahrnehmung dahingehend verändert. Und darüber bin ich sehr dankbar!

Aber warum?

Alleine Unvollständig?

Ich habe schon seit meiner Jugend geglaubt, nur mit einer Beziehung bin ich wer. Nur mit einem Mann an meiner Seite bin ich liebenswert. Wie kann man denn liebenswert sein, wenn es nicht ein anderer Dir immer vorbetet und das in Dir sieht?

Jegliche Zeit alleine hasste ich.

Denn mit mir selber alleine sein, das war ein Graus für mich.

Ich fand mich hässlich, „unliebenswürdig“ und nervig. Ich ging viel aus, war immer unter Menschen, war irgendwie immer beschäftigt, nur um ja nicht mit mir alleine sein zu müssen.

Ich wollte von anderen geliebt werden, ich wollte mich geliebt fühlen.

Mein Spiegel hasst mich!

Doch beim Blick in den Spiegel empfand ich etwas völlig anderes!

Ich fiel mit dieser Einstellung immer wieder auf „Blender“ rein, denn ich war ja „käuflich“. Man musste mir nur sagen wie liebenswert ich war und um mich war es geschehen. Bewusst war mir das nicht, ich lebte es aber. Und weil es mir eben nicht bewusst war, erlebte ich das Gleiche immer wieder.

Ich verliebte mich in einen Mann der mich erst zu seiner Göttin machte, doch als ich sein war, wurde ich versklavt. Ich war abhängig von der Gunst des Mannes und legte einen Teil meines Seins ab, um weiterhin geliebt zu werden. Ich denke, man muss kein Therapeut sein, um zu verstehen, dass dies nicht gut gehen kann.

Es geht nicht nur nicht gut, das endete meistens in den „schlimmsten Beziehungserfahrungen“ die man sich vorstellen kann.

Erfahrungen machen. Um jeden Preis!

Nach ein paar negativen Beziehungserfahrungen machte ich zu und dachte mir, vielleicht brauche ich einfach eine „andere Beziehungsart“ als andere. Ich probierte alles durch von offene Beziehungreine Sexbeziehung und ich bewegte mich sogar einige Zeit im Swingermilieu (ohne selber zu swingen), doch irgendwie fand ich mich nirgendwo wieder.

Irgendwann traf ich aber auf ein Paar unter den Swingern die mich berührten und zum Nachdenken anregten.

Beide waren über 10 Jahre verheiratet und schienen glücklich und vertraut miteinander. Die beiden schauten auch nur zu, so wie ich und schienen irgendwie fehl am Platze.

Irgendwann kam Sie zu mir rüber und sprach mich an. Sie stellte sich mir vor und fragte mich ganz direkt ob ich nicht Sex mit Ihrem Mann haben wolle.

Ich war verwirrt!

Wie konnte eine Frau mich bitten Sex mit Ihrem Mann zu haben?

Ich fragte Sie ob Sie dabei zusehen wolle oder sonst irgendwas in der Richtung. Nein, das wollte Sie nicht. Sie erzählte mir, dass Ihr leider keine große Oberweite geschenkt worden war, aber dass Ihr Mann schon ewig davon träumen würde, mit einer Frau Sex zu haben, die eine große Oberweite hat.

Sie weiß, dass er für sie darauf bisher verzichtet habe, aber sie möchte Ihm diesen Wunsch nun erfüllen. Sie hätte mich beobachtet und könne sich vorstellen, dass ich die Frau bin, die ihrem Mann diesen Wunsch erfüllt. In meinem Kopf drehte sich alles, ich war völlig überfordert mit dem Wunsch dieser Frau.

Ich bat Sie um Ihre Mailadresse und um Bedenkzeit für mich.

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Da war die Erfahrung. Viel intensiver als erhofft!

Einerseits fühlte ich mich geehrt und geschmeichelt dass Sie mich erwählt hatte (sie erzählte mir, dass sie mich als vertrauensvoll empfand, was Ihr neben meinen körperlichen Vorzügen wichtig war), aber andererseits war ich geschockt.

Ich verstand nicht wirklich wie eine Frau das aushalten kann, wie sie es bewusst forciert, dass ihr Mann mit einer Frau schläft, die ihm etwas geben kann, was sie ihm nicht geben kann. Ich war mir sicher, mich hätte es damals umgebracht, wenn ich an ihrer Stelle gewesen wäre. Aus reiner Neugierde hatte ich Sex mit Ihrem Ehemann, einfach weil ich sehen wollte, was das mit den beiden machte.

Denn ich war sicher: Das halten die nicht aus.

Es kam aber ganz anders. Die beiden strahlten förmlich, als ich sie danach traf. Sie umarmte mich und dankte mir überschwänglich, er grinste übers ganze Gesicht. Aber er grinste nicht mich an, sondern seine Frau. Ich hatte das Gefühl, dass er noch zärtlicher zu ihr war, als vorher.

Ich habe mich selbst verraten

Nach dieser Erfahrung dachte ich lange nach. Was sagte das Ganze über mich aus, dass ich mir sicher war, dass die beiden das nicht aushalten?

Mir wurde klar, ich hätte das nicht ausgehalten, weil es mir einem Verrat an mir gleich gekommen wäre. Warum empfanden die beiden das nicht so? Ich musste erst noch eine gescheiterte Beziehung hinter mich bringen, bevor ich die Antwort fand.

Zuallererst muss man eine wichtige Beziehung erfolgreich führen, bevor man so etwas empfinden kann, denke ich. Und diese wichtige Beziehung ist die zu sich selbst.

Dadurch, dass ich mich selber nicht mochte und verzweifelt danach suchte, dass andere mich mochten, verriet ich mich selbst!

Plötzlich ist der Spiegel ein guter Freund

Als meine letzte Beziehung in die Brüche ging und ich aufhörte zu trauern, fielen mir die beiden wieder ein.

Und diesmal fing ich nicht wieder an auszugehen, suchte nicht wieder nach einem neuen Partner. Ich blieb bewusst zu Hause und fing an, mit mir zusammen zu sein.

Ich probierte eine Menge Dinge aus und lernte mich kennen. Ich hörte auf, mich selbst zu verurteilen und begann, mich und meine Handlungen in einem guten Licht zu betrachten.

Ich schaute des Öfteren bewusst in den Spiegel und lächelte mich an.

Die nächste Herausforderung: Sport

Aufgrund einer schweren Krankheit war ich stark übergewichtig und körperlich nicht fit.

Wieder etwas, für das ich mich hasste.

Doch vor 2 Jahren fand ich heraus, was ich tun musste, um körperlich wieder zu genesen und ich tat es auch. Dadurch fand ich ein neues Körpergefühl für mich und verlor 25 kg von dem Übergewicht. Ich fing an, Sport zu treiben, fing an zu Laufen.

Ich verbrachte viel Zeit alleine und lief überall her, wo ich laufen konnte.

Ich habe Erfolge, gebe aber trotzdem nicht auf

Ich habe immer noch 40 kg Übergewicht und daher ist es für mich nicht ganz so einfach, Sport zu treiben und wirklich schnell bin ich auch nicht.

Doch im Laufe der Zeit wurde es mir egal, dass ich eher in die Kategorie „Schnecke“ gehöre. Ich laufe Wettkämpfe und freue mich, wenn ich ins Ziel einlaufe, egal welche Zeit auf der Uhr steht.

Ich habe inzwischen sogar einen Halbmarathon gefinished und war tatsächlich stolz auf mich!

Unfassbares Gefühl!

Inzwischen habe ich sogar den Mut gefasst und bin Triathletin geworden. Ich trainiere ca. 12 Stunden die Woche nur für mich. Ich laufe, fahre Rad und gehe schwimmen. Und das, obwohl man für all das figurbetonte Kleidung trägt, was ich früher NIEMALS getragen hätte.

Dranbleiben wird belohnt!

Vor meinem ersten Wettkampf brauchte ich eine Menge Zeit, um mich auszuziehen und mich der ganzen Welt in dem Anzug, der ja so gar nichts versteckt, zu zeigen.

Ich wäre damals fast gar nicht gestartet, weil ich vor dem Start von ein paar Athleten ausgelacht wurde, als ich mich aufstellte.

Doch nachdem ich die Ziellinie später überquerte und spürte ich kann das, interessierte mich auch das nicht mehr.

Ich bekam später sogar von ein paar Ligaathleten gesagt, wie sehr sie von mir beeindruckt gewesen wären.

Ich bin ein anderer Mensch

Ich sitze hier und schaue auf all das zurück und kann nur sagen, dass ich stolz bin auf meine Beziehungsarbeit. Ich bin auf einem guten Weg zu mir, ich suche nicht nach einer anderen Person.

Ich habe in den letzten 4 Jahren mich gesucht und bin mir immer mehr begegnet. Ich habe sozusagen eine Kehrtwende gemacht.

Von der Frau davor ist nicht mehr viel übrig:

Vor 2 Jahren habe ich mich taufen lassen. Das wäre vorher niemals möglich gewesen, denn da dachte ich, ich wäre autonom und folge nur mir.

Jegliche Autorität habe ich abgelehnt. In Wahrheit hatte ich aber große Angst vor der Abhängigkeit und habe mir gerade deswegen immer irgendwelche “Autoritäten” gesucht.

Das Gefühl, sich selbst zu kennen

Ich weiß nun, ich bin der klassische monogame Typ und seit meiner Taufe, bei der ich geschworen habe, dass ich mich nur noch einem Mann hingeben werde mit dem ich es „ernst“ meine, bin ich mir näher als je zuvor.

Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, ich hätte nicht gerne doch einmal ab und zu Sex mit einem Mann (Frauen haben genauso gerne Sex wie Männer ;­-) ), aber ich weiß noch sehr genau, wie sich das für mich angefühlt hat, als ich wechselnde Sexualpartner hatte, für die ich oft nicht mehr als Sympathie empfand.

Keine Chance für Blender

Letztens fragte mich ein Mann, ob ich nicht doch gerne mal wieder Sex haben möchte, weil er nicht verstehen konnte/wollte, dass ich den unverfänglichen Sex mit ihm abgelehnt hatte. Ich antwortete, dass ich doch Sex habe und zwar mit mir. Und der Sex sei doch tatsächlich genau nach meinen Wünschen.

Er grinste und meinte, dass ich da aber Sex mit einer sehr netten Person habe. Mir war bewusst, dass er das sagte um mich doch noch aufzureißen, doch ich verstand es etwas anders in dem Moment und sagte ja ich bin wirklich eine sehr nette Person und ging.

Es fühlte sich sehr gut an in dem Moment, weil ich das nicht nur sagte, sondern auch genauso empfand.

Erfahrungen rückgängig machen?

Ob ich meine gemachten Erfahrungen und den „Beziehungs- und Sexualitätsperspektivwechsel“ bereue, wo ich doch nun weiß, dass ich der klassische monogame Typ bin?

Definitiv nein!

Alles hat dazu beigetragen das ich mich gefunden habe. Und unter uns, ich mag mich inzwischen tatsächlich so wie ich bin.

Klar, ich wäre gerne ab und zu etwas pünktlicher oder geduldiger, aber das ist nur ein winziges Teil in meinem Ich-Puzzle.

Der Weg ist das Ziel

Ich habe nicht das Gefühl das ich zu viel gesehen oder erfahren habe. Auch wenn ich nicht alles was ich erfahren habe als angenehm empfunden habe.

Ich habe eine Bandbreite an Lebensmodellen kennengelernt, verschiedenste Menschen kennen und mögen gelernt, die ich unter anderen Umständen nie zu Gesicht bekommen hätte.

Ich habe einen entspannten Umgang mit meiner und der Sexualität anderer gelernt und eben auch, dass Andersartigkeit nicht gleich Angst machen muss.

Fazit: Wer sich selber lieben lernen will, hat eine Reise vor sich!

Ich (Nils) habe viel aus der Geschichte mitnehmen können. Denn auch für mich ist Selbstliebe nach wie vor ein wichtiger Punkt.

Poste mir doch bitte eine Rückmeldung in die Kommentare, wie du das Thema sich selber lieben lernensiehst!

Danke dir und viel Spaß auf dem Weg zu deiner glücklichen, aber nicht zu perfekten Beziehung – mit dir selbst und mit deinem Partner!

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