Die Flirt-App Tinder. Zukunft des Online-Datings oder verkümmerte Social Skills?

Tinder hat weltweit mittlerweile über 600 Millionen Nutzer. Zeit also, die Dating-App mal aus unserer Beziehungsperspektive kritisch zu durchleuchten.

Und den Startschuss für eine Reihe zum Thema Online-Dating abzugeben!

Wenn du etwas mehr über diesen Trend erfahren möchtest, dann nimm dir 3 Minuten für den Artikel.

Vielleicht weißt du nachher, ob die App für dich interessant klingt oder ob du sie eher bescheiden findest!

Was ist überhaupt dieses Tinder?

Okay, falls du die App noch nicht kennst, erkläre ich dir kurz, wie sie funktioniert. Du lädst dir die App aus dem Play Store oder aus dem Apple Store auf dein Smartphone herunter und meldest dich mit deinem Facebook-Account an.

Davon werden deine Bilder, deine Freunde und deine Vorlieben genutzt.

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Aber keine Sorge.

Falls du das direkt ausprobieren möchtest: natürlich postet Tinder jetzt nicht auf deiner Facebook-Chronik, dass du gerade auf digitale Partnersuche gehst!

Rechts Top, Links Flop

Wenn du die App startest und dich angemeldet hast, bekommst du jeweils ein Bild eines anderen Users präsentiert.

Dir werden zusätzlich gegebenenfalls gemeinsame Freunde und Vorlieben angezeigt.

Wenn dir das Bild und die knappen Informationen zusagen, kannst du mit dem Daumen das Bild des Users nach rechts ziehen.

Falls der erste Eindruck dich eher abschreckt, nach links.

Wenn nun ein anderer User, der dir gefallen hat, dein Bild ebenfalls nach rechts wischt, dann wird für euch beide ein gemeinsamer Chat geöffnet.

Dort könnt ihr euch dann weiter kennenlernen.

Im ersten Moment war ich geschockt!

Wow, eine kleine Bewegung mit dem Daumen reicht aus, um so eine Entscheidung über einen anderen Menschen zu treffen?

Wirkt auf den ersten Blick ganz schön oberflächlich.

Aber okay, der optische Eindruck ist unter uns Menschen ja nicht gerade unwichtig…

Das interessante am Auswahlprozess bei Tinder ist, dass der unglaublich flüssig von der Hand geht.

Du kannst in unglaublich kurzer Zeit unglaublich viele Bilder durchsehen und da die Auswahl so intuitiv und eingängig ist, kommt fast ein spielerischer Spaß auf.

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Tinder macht süchtig

Der allerdings auch ein gewisses Suchtpotenzial hat!

Aber ich glaube, dass genau dieser schmale Grat zwischen abschreckender Oberflächlichkeit und spielerischer Leichtigkeit die meisten User unglaublich stark anzieht.

Wobei ich mich vor diesem Hintergrund doch frage, warum so viele Nutzer lediglich Bilder von sich einstellen, auf denen Landschaften, Zeichnungen oder Sonnenbrillenbilder zu sehen sind…

Was ist cool bei Tinder?

Es gibt bei allen kritischen Tönen auch ein paar Vorteile der App, die man nicht unter den Tisch fallen lassen kann:

  • Die Partnersuche funktioniert hier simpel und schnell. Egal, wo du gerade bist, du kannst jederzeit die Basis für neue Kontakte legen. Die Frage ist natürlich, ob da wirklich was draus wird…
  • Du kannst recht elegant uninteressante Personen „aussortieren“, ohne dass du oder die andere Person sich mit deiner Ablehnung auseinandersetzen muss
  • Die App hat ein gewisses Spaßpotenzial beim Nutzen

Ich habe mich mit einigen meiner Freunde unterhalten und habe die Rückmeldung bekommen, dass über deren Tinder-Aktivitäten tatsächlich auch schon Treffen zustande gekommen sind.

Diese Treffen waren so, wie Dates üblicherweise verlaufen.

Manche waren enttäuschend, manche langweilig, aber mit der ein oder anderen Person hatte man eine nette Zeit und ist vielleicht sogar intimer geworden.

Und ja, der schnelle Weg ins Bett eines anderen Menschen scheint aus meiner Sicht tatsächlich im Fokus vieler Tinder-Nutzer zu stehen. Was ja auch völlig legitim ist…

Was sind die Nachteile?

Bis jetzt klingt die App recht interessant. Aber aus meiner Sicht gibt es auch ein paar handfeste Nachteile.

Und zwar auch abgesehen von dem Auswahlprozess, den ich moralisch wirklich etwas fragwürdig finde.

Denn du bekommst keine Ablehnung zu spüren.

Du bekommst keinen Korb und du fragst dich viel seltener, warum du von der anderen Person jetzt gerade keine Antwort mehr bekommst.

Du findest, das klingt doch eigentlich super?

Ich finde, nicht wirklich!

Durch Ablehnung entwickelst du dich…

Denn Ablehnung ist für mich nicht nur ein wichtiger Teil beim Kennenlernen, Daten und Flirten. Dieser Teil sorgt auch für persönliche Entwicklung.

Jedes Mal, wenn du mit Ablehnung und einer schwierige Situation konfrontiert wirst, trainiert das dein Selbstbewusstsein, deine emotionale Intelligenz und deine Resilienz, also deine Widerstandskraft.

Vorausgesetzt natürlich, dein Liebesleben besteht nicht NUR aus Ablehnung. Was das genau heißt?

Du entwickelst in sozialen Situationen Selbstsicherheit, indem du auch mal scheiterst. Du lernst aus Fehlern und passt dein kommunikatives Verhalten an.

Bist im nächsten Gespräch vielleicht etwas zurückhaltender oder etwas forscher.

… und wirst entspannter und gelassener

Wenn du das nächste Mal eine Abfuhr bekommst, reagierst du vielleicht deutlich gelassener, als beim Mal davor, weil es dich einfach nicht so auf die Palme bringt.

Das hilft übrigens auch beim Jahresgespräch mit dem Chef, beim nächsten Vortrag und bei der Deeskalation des nächsten Streits!

Und du kriegst es vielleicht irgendwann hin, dass du physisch und psychisch so widerstandsfähig (=resilient) bist, dass du an jeder persönlichen Krise ein Stück wachsen kannst.

Klingt eigentlich praktisch oder?

Nicht nur online flirten

Wenn du nur Tinder und andere Möglichkeiten nutzt, um online zu flirten oder zu kommunizieren, gehen dir alle diese Effekte verloren.

Und um ganz ehrlich zu sein:

Ich habe den Eindruck, dass die sozialen und kommunikativen Fähigkeiten mit jeder weiteren Generation weiter abnehmen.

Frage mal fünf junge Menschen unter 20 nach dem Weg und du weißt was ich meine!

Also, ja oder nein zu Tinder?

Ich habe mir, als ich mir die App gemeinsam mit der Freundin, die sie mir gezeigt hat, ausprobiert habe, eine Frage gestellt:

Würde ich Tinder nutzen, um Partner für Sex oder Beziehungen zu suchen?

Und ich habe diese Frage mit einem leisen Ja beantwortet.

Leise ist es deswegen, weil ich mich auf keinen Fall nur auf Tinder verlassen würde.

Ich würde in jedem Fall weiter rausgehen, um im Club, beim Shoppen oder beim Sport neue Menschen kennenzulernen.

Und diese von Fremden erst zu Bekannten und dann zu befreundeten Menschen werden lassen. Und mit der ein oder anderen Person Sex zu haben.

Und mit einer dann auch eine Beziehung zu führen.

Das “Herantasten” fehlt online

Denn diesen Ablauf habe ich immer sehr genossen und so habe ich auch (ohne Tinder!) meine wunderbare Freundin kennengelernt.

Aber ich habe die Frage auch mit Ja beantwortet, denn ich glaube auch, dass die App einen guten Teil dazu beitragen kann, mir mehr Kontakte zu ermöglichen.

Und wenn ich mit einer Person erst einmal eine tolle Zeit habe, ist ja eigentlich egal, wie der Erstkontakt zustande gekommen ist.

Ich habe für mich mittlerweile gelernt, dass mir mein persönliches Glück wichtiger ist, als irgendwelche theoretischen moralischen Bedenken.

Denn ernsthaft zu Schaden kommt bei Tinder schließlich niemand.

Was mich jetzt noch interessieren würde:

  1. Wie sieht es bei dir aus, hältst du Tinder für DIE Möglichkeit, Partner zu finden, oder turnt es dich total ab?
  2. Wenn du Tinder schon nutzt, wie sehen deine Erfahrungen aus?

Viel Spaß auf dem Weg zu deiner glücklichen, aber hoffentlich nicht ganz perfekten Beziehung! Egal ob sie auf digitalem oder realem Wege entsteht!

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